Unsere 8 Lamas

Wir sind 2017 mit 4 Lamas gestartet: Mogli, Walli, Herr Nielsson und Momo. Ende 2019 haben wir 3 weitere Lamas aufgenommen: Chica, Codillo und Uno. Chica bekam bei uns auf der Wiese den kleinen Yoda und nun sind die Lamas zu 8.  Auf dieser Seite kannst du alle Lamas näher kennen lernen. 

Herr Nielsson

Momo

Mogli

Walli

Chica

Yoda

Das Lama Herr Nielsson: (Wallach) - Der Wächter
Obwohl Herr Nielsson mit seinem Namensvetter Herr Nielsson, Pippi Langstrumpf´s Affen nicht viel gemeinsam hat, macht er seinem Namen alle Ehre. Er ist das kräftigste und größte Lama und mit seinen dunklen Punkten ähnelt er wohl eher "Kleiner Onkel". Das Lama Herr Nielsson besticht durch sein hübsches Gesicht und seine ruhige, dennoch neugierige Art. Er ist der 1. am Zaun, wenn es etwas zu beobachten gibt, er warnt seine Lamafreunde vor drohenden Gefahren z.B. der kleinen Nachbarskatze, die er vielleicht für einen peruanischen Puma aus den Anden hält.  
Mit Futter lässt sich Herr Nielsson direkt bestechen und kommt angelaufen, wenn er den grünen Futtereimer erspäht hat. Sein bester Freund ist Momo, den er schon von klein auf kennt. Ihm weicht er am liebsten nicht von der Seite.

Momo: (Wallach) - Der Möchtegern-Chef
Er ist wohl die verkannte Schönheit unter unseren Lamas. Schaut man sich in Ruhe sein tiefschwarzes Gesicht und seine dunklen Augen an, kann man einfach nicht mehr wegsehen. Obwohl wilder und unruhiger als sein bester Freund Herr Nielsson, genießt er Kuscheleinheiten. Sobald er am Halfter ist, streckt er dir seinen langen Hals entgegen und darf gestreichelt werden. Wer kann denn da noch nein sagen? Sein Fell ist einfach so weich und er kommt ganz vorsichtig und nah an dich ran. Vielleicht gibt er dir sogar einen Lamakuss?!

Mogli (Wallach) - Der Herdenclown
Mogli ist der Drolligste unter den 4 Lamas. Sein buntes Fell fällt sofort auf. Außerdem ist er deutlich kleiner als seine Lamafreunde. Wer Mogli einmal angeschaut hat, kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Sein sympathischer Überbiss und seine puscheligen Ohren bringen selbst ängstliche Lamabesucher zum Grinsen. Seine wuschelige-Hippie Fellfrisur lässt ihn beim Gehen witzig aussehen. Klein aber oho! - Mogli weiß was er will und das ist am liebsten: ruhig auf der Lamawiese stehen oder liegen, viel fressen, wiederkäuen, nicht gestört werden und möglichst wenig bewegen. Wenn seine Lamafamilie dann zu einer Wanderung aufbricht, trottet er jedoch lieber hinter her. So ganz alleine auf der Wiese möchte er dann doch nicht zurück bleiben.

Walli (Stute) - Die Herzensdame
Als Momo und Herr Nielsson Walli Anfang des Jahres 2018 kennen gelernt haben, haben sie sich sofort verliebt. Ob Sie in ihr ihre Mutter oder eine hübsche Lamadame sehen, wir wissen es nicht ;-) Allerdings schmeckt die Grasstelle an der Walli frisst, immer am Besten, auch wenn sie vorher verschmäht wurde. Außerdem präsentieren  Momo und Herr Nielsson sich ihr im Vorbeigehen mit stolzer Brust und edlem Getue. Jeder möchte gern in ihrer Nähe sein und wenn sie mal unterwegs ist, sind die Jungs ganz unruhig. Danach wird sie liebevoll und freudig mit ein paar Stupsern begrüßt und nicht mehr aus den Augen gelassen. Walli weiß das zu schätzen, doch zeigt sie den Jungspunden auch deutlich, wo ihre Grenzen sind.
Ebenso hat sie uns Menschen verzaubert. Sie ist die schnellste, coolste und sensibelste Läuferin unter den Lamas. Sie wird sehr gerne gestreichelt, man darf ihr ganz nah kommen und noch häufiger singt sie einem etwas vor oder „erzählt“ etwas während man den Jungs häufig nur ein Brummen entlocken kann.

Chica (Stute)  - Die Supermama
Chica hat 2018 und 2019 ihre Söhne Uno und Yoda geboren. Sie ist eine liebevolle aber strenge Mutter. Ihren kleinen Yoda lässt sie nicht mehr aus den Augen, an ihm hängt sie ganz besonders. Wer ihm etwas antut, muss mit ihrer Spucke rechnen. 

Früher war sie als Ausbrecherkönigin bekannt. Unsere Zäune konnte sie jedoch bisher nicht bezwingen, auch wenn sie im Wildzaun wie an einer Leiter hochklettert, um Blätter und Äste zu erreichen. Wie ihr Bruder hat sie eine tolle bunte Färbung und überzeugt durch ihre Zartheit und liebe Art beim Gehen. Aber wehe dem, der ihre Söhne zu weit weg führt. Dann ruft sie und will schnell hinterher. 

 

Codillo (Wallach) - Der flotte Onkel 

Codillo ist Chicas Bruder und wie sie auf Mallorca groß geworden. Genau wie sie ist er zart und wendig. Er liebt es mit seinem Neffen Yoda wie ein Flummi über die Wiese zu hüpfen. 

Da er im Vergleich zu Momo und Herr Nielsson eher kleiner und zurückhaltender ist, hat er nicht so viel zu sagen und muss häufig warten, bis er ans Futter darf. Auch bei Wind und Wetter muss er sich ein trockenes Plätzchen erkämpfen. Er ist aber immer mutiger geworden und traut sich mittlerweile das ein oder andere Lama auch mal anzuspucken und sich durchzusetzen. 

 

 

Uno (Wallach) - der vernünftige große Bruder

Uno (letzte Karte) ist einfach ein Traumlama. Naja, fast. Er ist genau genommen ein Huarizo, ein Mischling aus Lama und Alpaka. Seine Mama Chica ist ein Lama und sein Papa ist ein weißer Alpaka Hengst. Von ihm hat er bestimmt auch seine Liebe zu Wasser. Wenn es im Sommer heiß wird, liebt er es zu baden und seinen Kopf unter die Brause zu halten. Auch sein Alpakafell ist besonders weich und flauschig. 

Uno hat ein besonders liebevolles, freundliches und geduldiges Gemüt. Wichtig ist ihm auch in der Nähe seiner Mama zu sein, dann scheint alles leichter von der Hand zu gehen. Seinen jüngeren Bruder findet er vermutlich etwas nervig, der ist ihm viel zu wild. 

 

Yoda (Wallach) - der kleine Frechdachs

Yoda hält die ganze Herde auf Trapp. Er ist wie ein pubertierender Jugendlicher und versucht überall seine Grenzen zu testen. Mal stupst er Herr Nielsson an, dann läuft er hinter Codillo her oder nervt Walli beim Mittagsschlaf. Ihm fällt immer etwas ein. Bekommt er dann mal Ärger von den anderen Lamas oder passiert etwas Aufregendes, wie zum Beispiel geschoren werden, läuft er im Anschluss schnell zu seiner Mama Chica und sucht Schutz. Am liebsten will er dann sogar noch bei ihr trinken, obwohl er da eigentlich schon viel zu alt zu ist. 

Yoda ist wie sein Bruder Uno ein Mix aus Lama und Alpaka. Von seinem Papa hat er bestimmt sein besonders weißes, weiches Fell. Warum er Yoda heißt? Bei seiner Geburt hatte er ganz knitterige Ohren, wie der Meister Yoda aus Star Wars. Yoda erkennt ihr an seinem braunen Popo und seinen braunen Wangen, die im Gesicht wie Rouge aussehen. 

Codillo

Uno

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P.S.: Als Biologin ist mir bewusst, dass Lamas tierische Wesen sind und keine denkenden Menschen. Vermenschlichungen beruhen deshalb auf unseren Beobachtungen und subjektiven - häufig komischen - Interpretationen.
Aber nehmt euch Zeit und schaut sie euch an: Man glaubt nach einiger Zeit wirklich, dass sich menschliche Seelen in ihnen spiegeln. Und als Mensch kann es doch ab und an nützlich sein, den Spiegel vorgehalten zu bekommen!